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Die Rendite ist entscheidend für den Erfolg einer Anlage.

Auf Renditeformel.de geht es nicht nur um die Formel zur Berechnung der Rendite an sich, Sie finden hier auch interessantes zum Thema Maximierung der Rendite, Soziale Rendite und sogenannte Renditekiller.

Rendite-Killer: Darauf müssen Sie bei Ihrer Kapitalanlage achten

Wer Geld investiert muss auch bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen. Wenn Sie bei einer risikoreichen Anlage einen Ausfall erleiden sollte das meist von Ihrer Anlagestrategie aufgefangen werden. Was ist aber mit versteckten Kosten und Renditekillern, die Sie nicht steuern können? Wir haben ein paar davon herausgesucht. Die folgende Liste bezieht sich vor allem auf Fonds, kann aber generell für alle Anlageklassen als geltend angesehen werden:

  • Verwaltungsgebühren: Diese wird einmal im Jahr prozentual zum angelegten Vermögen berechnet. Üblicherweise kostet Sie 1-2%. Mit ihr werden die laufenden Kosten der jeweiligen Fondsgesellschaft gedeckt. Das harte daran für den Anleger ist, dass diese Gebühren DIREKT von der Rendite abezogen werden. Eine einfache Rechnung: 1000€ bei einer jährlichen Effektivzinsrate von 5% Rendite würden Ihnen pro Jahr 50€ bringen. Bei 2% Gebühr auf das angelegte Vermögen (also die 1000€) sinkt die Rendite auf 3% bzw. 30€.
  • Ausgabeaufschlag: Dies ist direkt ein Disagio der investierten Summe, also ein einmaliger anfänglicher Abzug. Er mindert zwar nicht direkt die Rendite, dafür aber das investierte Volumen. Üblicherweise beträgt der Aufschlag 3-6% der investierten Summe und ist wie eine Vermittlungsprovision zu sehen, sei es für die Bank oder den privaten Vermittler. Wer sich informiert und über die richtigen Kanäle sucht, kann heutzutage aber auch Angebote komplett ohne Ausgabeaufschlag finden.
  • Erfolgsabhängige Gebühren: Läuft ein Fond gut, möchte die Fondsgesellschaft natürlich auch ihren Anteil an der Rendite: Es gibt hier zwei Varianten: Einmal ein prozentualer Anteil direkt an der Rendite; bekomme ich also 8% Rendite auf meine Geldanlage und habe eine Gebühr von 10% zu zahlen, so verringert sich meine Rendite dadurch um 0,8%. Die andere, häufiger umgesetzte Variante besteht aus einem Benchmark gegen einen Standard-Index wie den DAX. Steigt der DAX beispielsweise innerhalb eines Jahres um 10%, mein Fond hingegen sogar um 15% so wird die Gebühr der Fondsgesellschaft von 10% nur auf die 5% Differenz fällig.
  • Rückgabegebühr: Im Gegensatz zum Ausgabeaufschlag ist die Rückgabegebühr ein einmaliger Betrag der bei Auflösung der Geldanlage anfällt. Im Gegenzug entfällt oftmals der Ausgabeaufschlag, allerdings bezieht sich die Gebühr auch auf den Betrag, der durch die erwirtschaftete Rendite hinzugekommen ist.
  • Informationskosten: Sie können natürlich ihrer Fondsgesellschaft das Feld überlassen, im Optimalfall informieren Sie sich aber über ihre gesamte Anlagestrategie. Hier fallen noch einmal 60 - 100€ pro Jahr für ein Abonnement einer der einschlägigen Finanzzeitschriften
    sowie 180 - 300€ pro Jahr für das Abonnement eines Börsenbriefs an. Wer kleinlich ist, kann auch die Internetkosten anteilig berechnen.

Um den Wert einer Anlage zu bestimmen hilft die klassische Barwertberechnung. Eine fast Risiko lose Geldanlage ist das Tagesgeld. Die besten Konditionen erfahren Sie durch einen Tagesgeldvergleich im Internet.